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Lagerstättenwasseraustritt Emlichheim
Was ist mit der Bohrung Emlichheim 51?

Die Außenverrohrung der Bohrung Emlichheim 51 weist in einer Tiefe von 555 Metern, 768 Metern und 778 Metern Korrosionen auf. Mit einem Rückfördertest überprüft das Unternehmen die Auswirkungen Korrosionsschäden. Im September 2020 wurde im Rahmen des Tests kontinuierlich Formationswasser aus einem abgeriegelten Abschnitt in 540 bis 560 Metern Tiefe gefördert. Dieses Wasser wurde im Labor analysiert. In den Proben fand das Labor die für Lagerstättenwasser typischen aromatischen Kohlenwasserstoffe.

Eine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht dadurch jedoch weiterhin nicht. Der betroffene Bereich befindet sich im tieferen Untergrund, mehrere hundert Meter unterhalb der oberflächennahen Grundwasserleiter. Grundwasser und vor allem Trinkwasser wird aus diesen Tiefen und in dieser Region nicht gefördert. Das Laborergebnis wird aktuell bewertet. Der Rückfördertest läuft weiter. Parallel wird das Unternehmen weitere Untersuchungen zum Lagerstättenwasseraustritt vornehmen.