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Geologische Landesaufnahme
Wie verhindert das LBEG, dass durch den Einsatz der mobilen Bohranlage im Untergrund liegende Leitungen, Kabel u. ä. beschädigt werden?

Im Vorfeld einer Bohrkampagne informiert das LBEG alle in dem geplanten Arbeitsgebiet bekannten oder potenziell in Frage kommenden Betreiber von Leitungen, Kabeln und sonstigen Versorgungseinrichtungen über die genauen Lokationen der geplanten Bohrungen und bittet um Rückmeldung. Die Rückmeldungen werden ausgewertet, ggf. mit Leitungsbetreibern besprochen und ein Ortstermin vereinbart. In kritischen Bereichen werden die geplanten Bohrpunkte verlegt, um eine Gefährdung auszuschließen.

Vor Ort kontaktiert die Bohrmannschaft die Eigentümer/Pächter der Grundstücke und erkundigt sich nach Leitungsverläufen, Trassen oder Drainage im Untergrund. Alle im Gelände sichtbaren Hinweise werden beachtet, z. B. Schilder, Markierungen, Verteilerkästen. Charakteristische Geländeformen, z. B. auf Äckern, die auf Leitungs- oder Drainagesysteme im Untergrund hinweisen, werden registriert.

Vor Beginn einer Bohrung wird die Lokation mit einem modernen Kabelsuchgerät begangen. Das Gerät reagiert auf elektrische Felder sowie auf künstlich in den Untergrund eingebrachte Körper/Materialien. Generell wird die Bohrung nur niedergebracht, wenn sich anhand der o. g. Methoden und Verfahren keine Gefahrenhinweise ergeben. Im obersten Bereich der Bohrung wird von Hand vorgeschachtet, bevor die Bohrung in den betroffenen oberen Metern sehr langsam und vorsichtig abgeteuft wird, um umgehend reagieren zu können, wenn sich wider Erwarten im Bohrvorgang Hinweise auf Leitungen etc. ergeben sollten.